Massagen


Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Massagen mit unterschiedlicher Wirkung bzw. unterschiedlichen Ausprägungen. Die wichtigsten Nutzen der Massagen sind: Entspannung der Muskulatur, Schmerzlinderung, lösen von Verklebungen und Narben, lokale Steigerung der Durchblutung, verbesserte Wundheilung, senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz, Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe, psychische Entspannung, Reduktion von Stress.

Nach dem Fitness ist die entspannende und entklebende Wirkung der Massage sehr wertvoll, da damit die Muskulatur wieder entspannt, schmerzfrei und leistungsfähiger wird. Jeder Profisportler ist sich der leistungsfördernden und wohltuenden Wirkung von Massagen bewusst und möchte keinesfalls darauf verzichten. Die Wellness-massagen ergänzen die Massage, indem sich die positiven, entspannenden und reinigenden Wirkungen gegenseitig verstärken.

 

   

WIRKUNGEN VON MASSAGEN

  • Entspannung von Muskulatur, Bindegewebe und Haut 
  • Schmerzlinderung 
  • Lösung von Verklebungen und Narben 
  • Verbesserung der lokalen Durchblutung 
  • Vertiefung der Atmung 
  • Abtransport von Schlacken (Stoffwechselendprodukte) 
  • Harmonisierung des vegetativen Nervensystems
  • Reduktion von Stresshormonen (u.a. Cortisol) 
  • Einwirken auf die inneren Organe über Reflexbögen 
  • Allg. seelisch / geistige Entspannung bei gleichzeitiger Erfrischung und Energetisierung

Eine Liebevolle Massage schafft ein Gefühl von Wohlbefinden, Vertrauen und Freude

WICHTIGE ABKLÄRUNGEN VOR MASSAGEN

Bei akuten Entzündungen und fieberhaften Erkrankungen, Hautkrankheiten, traumatischen Verletzungen oder Krampfadern konsultieren Sie bitte vor der Massage Ihren Arzt oder Apotheker.

MASSAGE-TIPPS UND REGELN

Massage heisst Entspannung. Nehmen Sie sich daher genügend Zeit und treffen Sie früh genug vor dem Massage-Termin auf ein Glas Wasser, Kaffee oder Tee ein.

Duschen Sie vor der Massage zu Hause oder kostenlos in der Massage-Praxis.

Massagen sollten unbedingt nach dem Training bzw. nach der körperlichen Anstrengung erfolgen, und nicht davor! Gönnen Sie Ihrem Körper nach der Massage Ruhe und geniessen Sie die Gelassenheit.

Trinken Sie vor und nach der Massage viel Wasser, am besten Wasser ohne Zucker, Kohlensäure oder künstlichen Stoffen. Durch die Massage werden Durchblutung und Entschlackung angeregt, womit Schadstoffe aus Ihrem Körper ausgeschwemmt werden.


GrifftechnikEN der Massagen

 

EFFLEURAGE (STREICHUNG)

Die Streichung ist der angenehmste Handgriff der Massage. Sie wird vor allem zum verteilen des Öls (oder der Creme) eingesetzt und die Haut des Patienten gewöhnt sich an die Hand des Therapeuten. Während der Behandlung dient die Streichung als Erholungspause zwischen den stärkeren Griffen. Zum Abschluss der Massage wird die Streichung zur Entspannung der gestressten Muskulatur angewendet. Der Rücken des Patienten wird nach der Massage mit Perskindol unter schnellen Streichungen eingerieben, das lockert die Muskulatur und verringert das Risiko von Entzündungen der Haarwurzel.

PETRISSAGE (KNETUNG)

Haut und Muskulatur werden zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger oder mit der ganzen Hand/beiden Händen gefasst und geknetet oder gewalkt. Bei der Knetung wird die Wirkung auf die Muskulatur von den Händen des Therapeuten erzeugt, bei der Walkung geschieht dies durch den Druck des Muskels auf die darunter liegenden Knochen. Kneten und Walken wirken auf die Muskulatur und das Unterhautbindegewebe und verbessern die Durchblutung. Diese Griffe werden verwendet, um Verspannungen zu lösen.

FRIKTION (REIBUNG)

Die Fingerspitzen oder die Handballen führen kleine, kreisende punktuelle Bewegungen auf den Muskel aus. Dieser Griff ist punktuell sehr effektiv bei Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur, muss aber sehr vorsichtig eingesetzt werden da er sehr kraftvoll ist und Schmerzen sowie Verletzungen verursachen könnte.

VIBRATION (ERSCHÜTTERUNG)

Vibrationen werden vom Therapeuten durch Muskelzittern erzeugt. Die Fingerspitzen oder auch die flache Hand werden aufgelegt und der Masseur erzeugt Muskelzittern. Die Wirkung kann bis in tiefer gelegene Gewebe und Organe reichen. Vibrationen sind lockernd und haben eine krampflösende Wirkung.

TAPOTEMENT (KLOPFUNG)

Mit der Handkante, der flachen Hand oder den Fingern werden kurze, schlagende Bewegungen auf den Köper ausgeführt. Diese „Schläge“ fördern die periphere Durchblutung und verändern den Tonus der Muskulatur. Wird die Klopfung mit der Hohlhand auf höhe der Lunge ausgeführt, so verbessert dies die Schleimlösung in der Lunge (Klopfmassage).